Erich Grabner Publikumspreis
What does it take to smash the patriarchy?
Mit dieser Frage schloss ich meine kurze Ansprache – sie ist zugleich der Titel des Werkes, mit dem ich am Freitag den 18.8. den Erich Grabner Publikumspreis 2026 der Stadt Krems gewonnen habe. 🖤
Ich bin sehr bewegt: Mehr als 850 Menschen haben beim Publikumsvoting abgestimmt und meine dreiteilige Bleistift-Zeichnung „What does it take to smash the patriarchy?" wurde zum klaren Favoriten gewählt. Aus ursprünglich über 650 Einreichungen wurden 52 Positionen für die Ausstellung paper unlimited_02 im museumkrems nominiert – dass ausgerechnet mein Werk, das sich gegen Gewalt an Frauen* ausspricht, so eine Resonanz erhält, gibt mir Hoffnung und Bestätigung zugleich.
Elisabeth Kreuzhuber sagte zur Preisverleihung, "Das Patriarchat stösst an seine Grenzen, wenn es um Gleichstellung der Geschlechter und Ertüchtigung von Frauen geht - das nehmen wir alle wahr." Ich wurde gefragt womit ich mich inhaltlich auseinadersetze - hier kannst Du meine Antwort nachhören:
Konkret heißt das für mich und jeden von uns: Hinsehen statt wegschauen. Wenn einem etwas auffällt – biete Hilfe an. Gewalt können wir nie tolerieren. Hierfür stehe ich auch mit meiner Kunst.
Danke, dass ihr hinseht. Wütend seid mit mir und Änderung fordert und fördert!
Danke an den Freundeskreis Erich Grabner für die Stiftung des Preises, an Gregor Kremser, elisabeth kreuzhuber, Doris Denk, Hannelore Grabner, BGM Peter Molnar, Anna Mustapic, Ulrike Dröscher, das Team des museumkrems, sowie alle Mitstreiter*innen.
Die ausgezeichneten Arbeiten, sowie alle nominierten Positionen sind noch bis 15. November 2026 in der Ausstellung paper unlimited_02 im museumkrems (Körnermarkt 14) zu sehen.
Anbei eine Fotostrecke vom Abend der Preisverleihung - Fotos (c) Anna Mustapic, Stadt Krems, Julia Victoria
Fotos (c) Stadt Krems



